Nachrichten

Antarctica2 – Für die, die zu träumen wagen

Massey Ferguson, die weltweite Marke von AGCO (NYSE: AGCO) hat sein Projekt vorgestellt, mit einem Traktor zum geographischen Südpol zu fahren.

Die Expedition mit dem Namen Antarctica2 folgt den Schritten von Sir Edmund Hillary, der im Jahr 1958 mit einem speziell ausgerüsteten Ferguson TE20 auf Raupenlaufwerk zum Südpol fuhr. Das Team des Jahres 2014, welches am 15. November in Kapstadt zu dieser 2350 km langen Reise aufbrechen wird, steht unter dem Beistand führender Industriepartner, um unter anderem zum ersten Mal mit einem Traktor auf Rädern den Südpol zu erreichen.

Ein vom Technikerteam im Traktorwerk von AGCO- Beauvais modifizierter MF 5610 soll dabei von Manon Ossevoort gefahren werden, die besser als das Tractor Girl bekannt ist, weil sie schon einen Traktor von ihrem Heimatort in den Niederlanden nach Südafrika gefahren hat.

„Es war immer mein Traum, einen Traktor bis ans Ende der Welt zu fahren und ich habe mich dabei von der Expedition von Edmund Hillary inspirieren lassen“, erklärt Manon. „Es war toll zu sehen, wie meine erste Fahrt, die in Südafrika endete, auf der ganzen Strecke dazu führte, dass auch andere Leute über ihre eigenen Träume sprachen. Also mache ich mich jetzt auf, diese Träume zum Südpol mitzunehmen.“

Als seinerzeit ihre ursprüngliche Mission, die fast nur auf lokaler Unterstützung beruhte, endete, weil Manon nicht die Mittel hatte, um auch noch die letzte Strecke bis zum Südpol zurückzule-gen, nahm sie sich fest vor, diese Herausforderung später erneut aufzugreifen. Über den hol-ländischen Händler Mechatrac wandte sie sich an Massey Ferguson und fand ein offenes Ohr und die nötige Unterstützung, um ihren Traum wahr zu machen.

Die Unterstützung für Antarctica2 kommt jetzt von verschiedenen Partnern wie Trelleborg, Cast-rol, AGCO Finance, AGCO Parts, AGCO Fuse Technologies und Massey Ferguson, wobei die Möglichkeit weiterer Partnerschaften noch offen gehalten wird.

Richard Markwell, Vizepräsident und Managing Director von Massey Ferguson EAME, der Ma-non bei einem kleinen Event in Beauvais die Schlüssel des MF 5600 übergab, sagte: „Ich gratu-liere unserem Technik-Projektmanager Olivier Hembert und seinen Teammitgliedern, die in ihrer Freizeit zusammen mit AGCO Power in Finnland an der Anpassung dieses Traktors an die wahrscheinlich härtesten Bedingungen der Welt gearbeitet haben. Wie schon John F. Kennedy anlässlich des Mondflugs im Jahr 1962 sagte – ‘Wir machen solche Dinge nicht, weil sie leicht sind, sondern schwer.’ Und hier haben wir jetzt Massey Ferguson mit dem Engagement, in die-sem Geist daran zu arbeiten, nicht nur einfache Dinge zu machen, sondern enorme Herausfor-derungen zu meistern. Im Namen von AGCO und dem gesamten Sponsorenteam wünsche ich Manon und ihrem robusten und zuverlässigen MF 5610 eine sichere und doch aufregende Fahrt zum Südpol.“

Der Expeditionsspezialist Arctic Trucks übernimmt die Führung und Sicherheitsunterstützung mit zwei Toyota-Pickups mit Vier- und Sechsradantrieb und hat eng mit Trelleborg und Mas-sey Ferguson an der Reifentechnik für diese Mission zusammengearbeitet. Gudmundur Gudjonsson, Projektmanager für Antarctica2 von Arctic Trucks, erklärt: „Reifen sind für eine sol-che Expedition besser als Ketten, weil damit höhere Geschwindigkeiten bei weniger Kraftstoff-verbrauch möglich sind. Reifen haben außerdem eine gute Federung, was sowohl für die Um-welt als auch für das Fahrzeug und den Fahrer wichtig ist.“

Unter der Führung von Arctic Trucks wurde der MF 5600 ausgedehnten Kaltwettertests unter-zogen, während das Expeditionsteam von den bekannten Polarforscherinnen Matty McNair und ihrer Tochter Sarah McNair-Landry auf den Polareinsatz vorbereitet wurden. Ein Spezialist für technische Unterstützung und der ehemalige Foto-Spezialist von Massey Ferguson, Simon Fos-ter, runden das Team ab.

Diese Expedition wird nicht nur anspruchsvoll für den MF 5610: auch anderen AGCO-Technologien wird abverlangt, Umgebungstemperaturen von unter minus 40 Grad bei Höhen bis 3400 Metern und weichem Tiefschnee zu trotzen. Bis zu 1000kg Ersatzteile müssen mitge-schleppt werden, zweimal täglich wird ein Wartungsprogramm laufen und das Telemetriesystem AGCOMMANDTM wird ständig Performance-Informationen zum 24-Stunden-Supportteam nach Beauvais übertragen. Modernste Übertragungs-Technologie wird zum Einsatz kommen, ganz im Gegensatz zu der Zeit, als Edmund Hillary den Südpol erreichte und dies nur mit einem Dankestelegramm an Harry Ferguson mitteilen konnte. Eine Direktübertragung und regelmäßige Aktualisierungen auf dazu speziell eingerichteten Webseiten ermöglichen es der ganzen Welt, virtuell an dieser Expedition teilzunehmen, bis der MF 5610 mit seinem Tractor Girl den Südpol um den 7. Dezember herum, erreicht – #BelieveInIt

Finden aus mehr

„Es war immer mein Traum, einen Traktor bis ans Ende der Welt zu fahren und ich habe mich dabei von der Expedition von Edmund Hillary inspirieren lassen“